Deutschland: Röttenbach Storchenbrutplatz

Röttenbach

Gemeinde Röttenbach
Storchen Brutplatz
www.roettenbach-erh.de

Röttenbach ist eine Gemeinde im mittelfränkischen Landkreis Erlangen-Höchstadt. Der Haupthof des Ortes, aus dem das spätere Rittergut entstand, ist erstmals 1433 in einem Bamberger Lehenbrief für Peter und Veit Truchsess erwähnt. Auf diesem Hof, heute Brauerei Sauer mit Umgebung, entstand ein Schloss, das mit einem Wassergraben gesichert war. Als Teil des Aischgrundes ist Röttenbach geprägt von vielen Teichen und Weihern. Diese wurden bereits vor 500 bis 700 Jahren angelegt und bilden bis heute die charakteristischen Weiherketten. Die Teichwirtschaft, speziell die Karpfenzucht hat somit eine lange Tradition und ist ein wichtiger wirtschaftlicher und kultureller Faktor. Die vielen Weiherketten im gesamten Aischgrund sorgen für eine weiträumige Biotopvernetzung. Sie bilden den Lebensraum für viele seltene Tier- und Pflanzenarten, etwa für den Moorfrosch. Außerdem regulieren die Teiche als Speicher den Wasserkreislauf, indem Wasser in der niederschlagsarmen Zeit zurückgehalten wird und der Abfluss bei Hochwasser gemindert wird.